Erding/BY - Im Bayrischen Erding ist man etwas weiter als bei den Kollegen in Aachen. Dort wurde heute der symbolische Spatenstisch für die neue Feuer- und Rettungsleitstelle der Landkreise Landkreise Erding, Freising und Ebersberg gefeiert, von der aus ab 2009 dann alle Neotrufe für Feuerwehr und Rettungsdienst abgearbeitet werden. Bislang sind es rund 50.000 Rettungsdienstnotrufe, die laut Leitstellenchef Matthias Wolf von der noch vorhandenen Rettungsleitstelle des BRK abgearbeitet werden, einige tausend Feuerwehrnotrufe werden hinzukommen.

Wenn zum ersten Januar 2009 dann die neue, intigrierte Leitstelle in Betrieb gehen wird, wird der Kreis Erding neuer Träger der Aufgaben sein. Dazu baut er allerdings zusammen mit dem Zweckverband und übernimmt sehr zur Freude aller bisherigen Mitarbeiter, das Personal vollständig.

Doch es gibt noch mehr erfreuliches zu berichten: Das neue Gebäude, welches zwischen Polizei und BRK entstehen wird, ist das erste Passivenergiehaus in das eine ILS einziehen wird. Außerdem ist es dem Kreis Erding gelungen die erste Schulung der Disponenten auf Kreisebene zu verlagern, nur für den zweiten Teil müssen die Disponenten in Zukunft auf die Staatliche Feuerwehrschule nach Regensburg.

Gaben die Baustelle mit dem offiziellen Spatenstich frei: (v. l.) Leitstellen-Chef Matthias Wolf, Kreisbrandrat Willi Vogl, BRK-Kreisvorsitzender Xaver Bauer, die Landräte Manfred Pointner, Martin Bayerstorfer und Walter Brilmayer, Bürgermeister Karl-Heinz Bauernfeind und Architekt Christian Lanzinger. Foto: ham | Erdinger Anzeiger

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