Österreich - Die “Rettungsleitstelle Burgenland” in Oberwart ist in Betrieb. Bis zur Übersiedlung nach Eisenstadt werden dort alle Einsätze koordiniert.
Beim Roten Kreuz Burgenland sind die beiden Rettungsleitstellen Nord und Süd nun unter einem Dach vereint. Die “Leitstelle Burgenland” hat Montag in Oberwart ihren Betrieb aufgenommen. Bis zum Umzug in die Landessicherheitszentrale, die derzeit in Eisenstadt entsteht, werden von Oberwart aus sämtliche Rettungseinsätze koordiniert. Bisher wurden Notrufe in den Leitstellen Nord (Eisenstadt) und Süd (Oberwart) entgegengenommen.
Die Leitstelle Burgenland ist im Gebäude des früheren “Hotels zur Pinka” in Oberwart untergebracht. Insgesamt sind 16 Mitarbeiter im Dienst, davon jeweils vier bis fünf pro Schicht. Sie sind für die Koordinierung der Einsätze von 62 Rettungsfahrzeugen, zehn Notarztwägen und fünf Notarzthubschraubern verantwortlich.
Voraussichtlich im kommenden Jahr nimmt in Eisenstadt die Landessicherheitszentrale ihren Betrieb auf. Sie koordiniert künftig landesweit alle Einsätze von Rettung, Feuerwehr und Katastrophenschutz. In Oberwart bleibt ein Backup-System als “Ausfallsebene” bestehen. Mit der Zusammenlegung der Rettungsleitstellen ist auch ein neues Abfrageschema in Betrieb genommen worden. Es soll garantieren, dass Einsatzmittel-Entscheidungen noch genauer erfolgen können.