Wallace schreibt an dieser Stelle bei Löschzug 0 über einen Kellerbrand, bei dem Vorsichtshalber mal etwas mehr alarmiert wurde mehr Kräfte alarmiert waren und bei dem dann - Gott sei Dank - doch nicht alle Kräfte gebraucht wurden, etwas, über das warum was Gedanken aufwürft:

Nun könnte man denken “Prima, nochmal gut gegangen, ein paar Leute machen die Restarbeiten und alle übrigen können wieder einrücken”. Normalerweise würde auch genau das passieren. In diesem Fall sitzen allerdings gleich mehrere LF-Besatzungen längere Zeit untätig auf ihren Fahrzeugen und fragen sich verwundert worauf man wohl wartet. Im Nachhinein lautet die Begründung, dass das Haus ausschließlich von türkischstämmigen Mitbürgern bewohnt wird und man aufgrund der Ereignisse von Solingen da besonders sensibel vorgehen wollte.Wie bitte? Um es nochmal klar zu stellen, wir helfen jedem, unabhängig von Religion, Herkunft, Geschlecht, Alter oder persönlicher sowie politischer Meinung. Eine reine Zurschaustellung von feuerwehrtechnischem Gerät und verfügbarer Mannschaft ist unnötig und nicht angemessen. Sie unterstellt den vom Brand betroffenen Mitbürgern Unfähigkeit, die Arbeit der Feuerwehr hinreichend korrekt zu beurteilen. Weiterhin stellt sie die in jeder Hinsicht unparteiische Position der Feuerwehr und ihrer Angehörigen in Zweifel.

(Wer sich grundlos verteidigt, klagt sich an!)

Ich muss sagen dass ich diese Gedanken durchaus verstehe, nur ist da nicht auch die Presse in gewisser Weise mit schuld, dass sich solche Fragen überhaupt stellen?

Berlin - Vor dem Spiel mit dem Feuer werden schon kleine Kinder gewarnt, ein Wohnungsbrand ist für viele Menschen ein Alptraum. Der Retter in der Not ist meist der Feuerwehrmann mit Löschwagen, Schaum und Wasserspritze. Im Feuerwehr-Alltag funktioniert das aber leider nicht immer wie im Bilderbuch. Rauchgasvergiftungen und Kreislaufprobleme sind keine Seltenheit. Mit einer neuen Technik soll die Arbeit der Feuerwehrleute nun erleichtert werden. Read the rest of this entry »

Baumgartenberg/Oberösterreich - Niedergebrannt ist der Wirtschaftstrakt des Klosters Baumgartenberg Samstagnachmittag. Auslöser war eine Zigarette, mit der drei Mädchen testen wollten, wie schnell Stroh brennt. Das Ergebnis: 700.000 Euro Schaden.

Drei Mädchen, im Alter von 13, 16, und 17 Jahren, aus dem Wohnheim, das zum Kloster der Schwestern zum Guten Hirten gehört, hatten sich im Wirtschaftstrakt getroffen, um zu rauchen und eine Flasche Wein zu trinken. Dabei kam eines der Mädchen auf die Idee, zu testen, wie schnell Stroh brennt und warf ihre Zigarette auf die Ballen. Diese gingen sofort in Flammen auf, die Löschversuche der Mädchen konnten den Brand nicht mehr stoppen und die drei liefen davon. Dabei wurden sie allerdings von Anrainern beobachtet. Read the rest of this entry »

Mandip war in die Freiwillige Feuerwehr Billwerder eingetreten, um zu helfen und Leben zu retten. Jetzt muss der 18-Jährige damit leben, dass er einen Menschen getötet hat. Noch weiß er aber nicht, dass er in der Nacht zum Sonntag mit seinem Wagen die Freundin seines Wehrführers überfuhr…. Read the rest of this entry »

Hamburg - Mit einem neuen Konzept will die Feuerwehr jeden Hamburger zum Ersthelfer machen. Das Programm “Smap” steht für “standardisiertes medizinisches Abfrageprotokoll”. Damit sollen die Disponenten in der Notrufannahme den Anrufer so lange bei lebensrettenden Maßnahmen anleiten, bis Notarzt und Rettungssanitäter vor Ort sind. Nebenbei sollen dabei die Anrufer herausgefiltert werden, die die Rettungswagen als “billiges Taxi” missbrauchen. Read the rest of this entry »

Wer mit seinem Gehalt nicht zufrieden ist und nicht streiken kann/möchte, der kann sollte sich hier vielleicht mal umsehen.

Dass es nach der großen Streikankündigung nicht alles so optimal verlief wie hier berichtet, schreibt der Krankewarefahrer:

Dann ist es natürlich äußerst peinlich, wenn man sowohl von Patienten als auch von Pflegepersonal angesprochen wird, warum bei uns trotz Streik alles so reibungslos funktioniert und man sich rechtfertigen muß, warum bei uns in keinster Weise gestreikt wird.

Schon komisch, oder? Und:

Man hört jedoch von Rettungswachen, die den Streik wirklich ernst nahmen, die Krankenwagen stilllegten, nur Rettungswagen und Notarzt für die Notfallrettung im Dienst hielten und an den Kundgebungen teilnahmen. So sollte es ja auch eigentlich gedacht sein und nur so merken Patienten, Pflegepersonal etc etwas von einem Streik.

Ganz anders bei uns in der Firma. Es wurden zwar Busse organisiert, mit denen die Interessierten (die an diesem Tag frei hatten) gemeinsam nach Koblenz fahren konnten. Doch fuhren von manchen Wachen keinerlei Angestellte mit, selbst die nicht, die sich in der Freischicht befanden.

Mehr beim Krankewarefahrer

Ein Toter, ein Schwerverletzter - die Mutprobe hat einen schrecklichen Ausgang genommen. Beim „Surfen“ auf einem Eisenbahnwaggon in Fulda kamen in der Nacht zwei junge Männer mit einer Starkstromleitung in Berührung. Mit schwersten Verbrennungen liegt der Überlebende, ein Zwanzigjähriger, im Klinikum Fulda und soll jetzt so schnell wie möglich in die Verbrennungsstation am Städtischen Krankenhaus in Offenbach gebracht werden. Erster Einsatz für „Christoph 28“ an diesem trüben Tag.Der gelbe Rettungshubschrauber ist in diesem Fall das beste Transportmittel, besser als ein Krankenwagen, der mindestens eineinhalb Stunden bis Offenbach brauchte - ganz abgesehen von der schmerzhaften Schaukelei, die bei einem Transport auf der Straße nicht zu vermeiden ist. Allerdings darf „Christoph 28“ erst abheben, wenn es draußen hell geworden ist. Dank eines GPS-Navigationssystems können sich die Piloten zwar auch nachts orientieren. Doch zu Rettungsflügen dürfen die Helikopter nur aufbrechen, wenn die Piloten Einsatzorte und Landeplätze mit bloßen Augen erkennen können. Read the rest of this entry »

Hamburg - Der Notruf 112 wird revolutioniert. Mit einem neuen Abfrage-System will die Feuerwehr künftig die Anrufe der Bürger noch professioneller auswerten. Rettung und Hilfe soll punktgenauer eintreffen. Das ist die gute Nachricht. Doch es gibt auch eine schlechte. Künftig soll auch handfest gespart werden, denn die Krankenkassen, die bis zu 600 Euro pro Einsatz zahlen, machen massiv Druck. Und die Kassen fordern von der Feuerwehr knallhart, weniger Einsätze zu fahren. Read the rest of this entry »

Kassel/HE - Bruttolöhne von unter 1.000 Euro, so genannter freiwilliger Gehaltsverzicht, der mit der Drohung des Arbeitplatzabbaus erzwungen wird, und willkürlich verlängerte Arbeitszeiten - so sieht für viele Mitarbeiter im deutschen Rettungsdienst mittlerweile leider der Alltag aus. Obwohl von Einsatz, Motivation und Qualifikation der Rettungsassistenten tagtäglich das Leben zahlreicher Notfallpatienten abhängt, sind sie häufig die unmittelbaren Opfer angeblich nötiger Einsparungen auf diesem Gebiet, zu denen ihre Arbeitgeber mit dem Argument des permanenten Kostendrucks im Gesundheitswesen genötigt werden. Read the rest of this entry »