Bayreut/BY - Heute Mittag kam es auf der Bundesautobahn 9 Richtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Trockau und Bayreuth-Süd zu einem Serienunfall mit 21 Fahrzeugen. Sieben Personen wurden verletzt. Die Autobahn war bis 16.30 Uhr total gesperrt.   Zur Unfallzeit herrschte an der Unfallstelle starkes Schneetreiben. Mehrere Einzelunfälle ereigneten sich Höhe der Ortschaft Spänfleck. Bei schlechter Sicht krachten insgesamt 21 Fahrzeuge, darunter ein Sattelzug ineinander.

Die Einsatzkräfte wurden zunächst zu einem Massenunfall mit mehreren Verletzten gerufen.
Zahlreiche Streifen der Polizei, mehrere Rettungswagen und auch Helfer des THW wurden zum Unfall gerufen. An der Unfallstelle landeten zwei Rettungshubschrauber, ein Polizeihubschrauber kreiste über der Unfallstelle und dem Stau.
Der Rettungsdienst verzeichnete sieben verletzte Personen. Darunter drei Leichtverletzte und vier mittelschwer Verletzte. Diese wurde mit Rettungswagen in die Krankenhäuser nach Pegnitz und Bayreuth gebracht.

Die Unfallstelle war ab 13.00 Uhr in Richtung Berlin total gesperrt. Schnell entwickelte sich ein langer Rückstau. Die Polizei sperrte mit tatkräftiger Unterstützung des THW die Autobahn bei Pegnitz und leitete den Verkehr auf Umleitungsstrecken. Die Bergung der teils massiv ineinander verkeilten Fahrzeuge dauerte an. Schnell musste eine große Anzahl an Abschleppdiensten zur Räumung der Unfallstelle beordert werden.

Für die im Stau wartenden sorgte das BRK mit warmen Getränken. Der Stau erreichte Spitzenwerte von 25 km. Das Technische Hilfswerk übernahm die Absicherung des Staus und auch Aus- und Umleitungsmaßnahmen. Gegen 16.30 Uhr konnte die Polizei einen Fahrstreifen wieder freigeben. Die Räumungs- und Reinigungsarbeiten dauern aber noch an. Mit weiteren Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Eine erste Schätzung der Gesamtschadenhöhe liegt bei ca. 500.000 Euro.

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