Berlin/BE - Ein stark angetrunkener 68-jähriger Mann ist am Freitag während eines Polizeitransportes in Berlin-Ruhleben gestorben. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Zeugin den Mann am Nachmittag in der Württembergallee in Charlottenburg auf einer Parkbank entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Der 68- Jährige war demnach nicht ansprechbar, atmete und schlief, neben ihm stand eine teilweise geleerte Flasche Wodka.
Rettungskräfte der Feuerwehr lehnten den Transport des Mannes allerdings ab, da anscheinend keine Gesundheitsgefahr bestanden habe, sagte ein Polizeisprecher. Daraufhin entschieden sich die Polizeibeamten, den Mann in einem Transporter zur Gefangenensammelstelle nach Ruhleben zu bringen. Am Ziel angekommen, verschlechterte sich der Zustand des Hilflosen aber derart, dass umgehend ein Notarzt und einen Rettungswagen alarmiert werden musste. Die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen