Warnstreiks im Rettungsdienst
25 März, 2008
Stuttgart/BW - Im Tarifkonflikt beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) ruft die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für diesen Donnerstag auch im Südwesten zu Warnstreiks auf. Die Gewerkschaft erwartet nach Angaben von Dienstag mehrere hundert Mitarbeiter bei Arbeitsniederlegungen im Rettungsdienst, in Krankenhäusern, Kliniken, Pflegeheimen und Kreisverbänden des DRK. Notdienste stellen laut Verdi die Notfallrettung sicher.
Die Gewerkschaft fordert bis zu diesem Donnerstag ein verhandlungsfähiges Angebot der Arbeitgeber für die bundesweit 30.000 Mitarbeiter in den tarifgebundenen Einrichtungen des DRK. Die zentral geführten Tarifverhandlungen waren unterbrochen worden.
Bislang umfasst das Angebot laut Landestarifgemeinschaft 3,1 Prozent mehr Lohn und eine schrittweise Erhöhung der Arbeitszeit von 38,5 auf 40 Stunden. Die Jahressonderzahlungen sollen beibehalten werden. Nach Berechnungen von Verdi läuft dies auf ein leichtes Minus hinaus. Die Gewerkschaft fordert 9,6 Prozent mehr Geld für zwölf Monate und den Erhalt der 38,5-Stunden-Woche. Die Landestarifgemeinschaft appellierte an Verdi wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren, anstatt den Rettungsdienst mit Warnstreiks zu beeinträchtigen.
27 März, 2008 at 2:26
[...] am Morgen mehrere hundert Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in den Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft ver.di will damit wie angekündigt im laufenden Tarifkonflikt den Druck auf das DRK erhöhen. Allein in Rheinland-Pfalz haben sich [...]
28 März, 2008 at 2:09
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