Köln/NRW - Nach dem Großfeuer im Ineos-Chemiewerk in der vergangenen Woche fehlen der Kölner Feuerwehr etwa 100 Schläuche. Die Schläuche sind nach dem Großeinsatz in Worringen zurückgelassen worden, falls die Werksfeuerwehr sie noch benötigen sollte.Die Einsatzfahrzeuge seien aus den Handlagern auf den Wachen neu bestückt worden. Um dort die Reserve-Bestände aufzufüllen, hat sich die Kölner Feuerwehr Schläuche von Wachen aus Bonn und Leverkusen geliehen. „Das ist meines Wissens in dem Maße noch nicht vorgekommen“, sagt Hauptbrandmeister Rudi Keuer aus der Gerätemeisterei.
Ob die Feuerwehr die hundert Schläuche aus Worringen weiterverwenden kann, ist unklar – die Chemikalien haben das Gewebematerial womöglich zerstört. „Ich gehe davon aus, dass wir die Schläuche gereinigt zurück bekommen“, hofft Jörg Huppatz, stellvertretender Abteilungsleiter der Technik-Abteilung. Sollten die Schläuche nicht mehr zu gebrauchen sein, entsteht der Kölner Feuerwehr ein Schaden von etwa 8000 Euro. „Das würde dann dem Verursacher des Brandes in Rechnung gestellt.“