Bad Kreuznach/Kaiserslautern/RLP - Wegen der unbefriedigenden Feuerwehrnotrufsituation im Landkreis Bad Kreuznach ist auch CDU-Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner bereits aktiv geworden. Alarmiert durch Schilderungen und Beschwerden der Feuerwehr und dem Verbandsbürgermeister der VG Meisenheim, Alfons Schneider, hat sich Klöckner an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom, René Obermann, und an Innenminister Karl Peter Bruch gewandt. Viele Notrufe, die in der Verbandsgemeinde Meisenheim ausgelöst werden, landen bei der Leitstelle Kaiserslautern. Wird über Mobiltelefon telefoniert, ist auch der Bereich der B 420 zu Unkenbach betroffen.
Bei den Einheiten in der VG Meisenheim handelt es sich um ehemalige pfälzische Gemeinden, die telefonmäßig so zugeordnet seien, dass Notrufe in Kaiserslautern auflaufen. “Zwar wird dort über Funkverbindungen die zuständige Leitstelle in Bad Kreuznach informiert, jedoch werden entscheidende Minuten in der Alarmstufe 1 verschenkt,” erfuhr Klöckner. Ein spätes Eintreffen an eine Einsatzstelle werde aus der Bevölkerung nicht den Verantwortlichen, sondern stets den Feuerwehrmännern und -frauen zugerechnet. “Die jedoch tragen den geringsten Anteil an Schuld,” betont sie.
Wie Klöckner erfuhr, “blockiere” die Deutsche Telekom vielerorts einen entsprechenden Netzumbau. Somit hänge die Beseitigung des Problems auch an der Bereitschaft der Deutschen Telekom.
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