Wallace schreibt an dieser Stelle bei Löschzug 0 über einen Kellerbrand, bei dem Vorsichtshalber mal etwas mehr alarmiert wurde mehr Kräfte alarmiert waren und bei dem dann – Gott sei Dank – doch nicht alle Kräfte gebraucht wurden, etwas, über das warum was Gedanken aufwürft:
Nun könnte man denken “Prima, nochmal gut gegangen, ein paar Leute machen die Restarbeiten und alle übrigen können wieder einrücken”. Normalerweise würde auch genau das passieren. In diesem Fall sitzen allerdings gleich mehrere LF-Besatzungen längere Zeit untätig auf ihren Fahrzeugen und fragen sich verwundert worauf man wohl wartet. Im Nachhinein lautet die Begründung, dass das Haus ausschließlich von türkischstämmigen Mitbürgern bewohnt wird und man aufgrund der Ereignisse von Solingen da besonders sensibel vorgehen wollte.Wie bitte? Um es nochmal klar zu stellen, wir helfen jedem, unabhängig von Religion, Herkunft, Geschlecht, Alter oder persönlicher sowie politischer Meinung. Eine reine Zurschaustellung von feuerwehrtechnischem Gerät und verfügbarer Mannschaft ist unnötig und nicht angemessen. Sie unterstellt den vom Brand betroffenen Mitbürgern Unfähigkeit, die Arbeit der Feuerwehr hinreichend korrekt zu beurteilen. Weiterhin stellt sie die in jeder Hinsicht unparteiische Position der Feuerwehr und ihrer Angehörigen in Zweifel.
(Wer sich grundlos verteidigt, klagt sich an!)
Ich muss sagen dass ich diese Gedanken durchaus verstehe, nur ist da nicht auch die Presse in gewisser Weise mit schuld, dass sich solche Fragen überhaupt stellen?
Berlin - Vor dem Spiel mit dem Feuer werden schon kleine Kinder gewarnt, ein Wohnungsbrand ist für viele Menschen ein Alptraum. Der Retter in der Not ist meist der Feuerwehrmann mit Löschwagen, Schaum und Wasserspritze. Im Feuerwehr-Alltag funktioniert das aber leider nicht immer wie im Bilderbuch. Rauchgasvergiftungen und Kreislaufprobleme sind keine Seltenheit. Mit einer neuen Technik soll die Arbeit der Feuerwehrleute nun erleichtert werden. Read the rest of this entry »
Baumgartenberg/Oberösterreich - Niedergebrannt ist der Wirtschaftstrakt des Klosters Baumgartenberg Samstagnachmittag. Auslöser war eine Zigarette, mit der drei Mädchen testen wollten, wie schnell Stroh brennt. Das Ergebnis: 700.000 Euro Schaden.
Drei Mädchen, im Alter von 13, 16, und 17 Jahren, aus dem Wohnheim, das zum Kloster der Schwestern zum Guten Hirten gehört, hatten sich im Wirtschaftstrakt getroffen, um zu rauchen und eine Flasche Wein zu trinken. Dabei kam eines der Mädchen auf die Idee, zu testen, wie schnell Stroh brennt und warf ihre Zigarette auf die Ballen. Diese gingen sofort in Flammen auf, die Löschversuche der Mädchen konnten den Brand nicht mehr stoppen und die drei liefen davon. Dabei wurden sie allerdings von Anrainern beobachtet. Read the rest of this entry »
Das THW ist auf Einsatzfahrt. Der Fahrer versucht eine Fahrerin auszuweichen und Gerät ins Schleudern. Die Bilanz: 6 Schwerverletzte, und ein zerstörtes Haus.
Emmelshausen/RLP - Auf der A 61 zwischen Emmelshausen (Rhein-Hunsrück-Kreis) und Boppard ist in der Nacht ein Sattelzug ungebremst in eine Unfallstelle gefahren. Dort war gerade ein Kran dabei, einen zuvor verunglückten Lkw zu bergen. Die Autobahn Richtung Koblenz ist seit dem Vormittag wieder einspurig befahrbar.
Kurz nach Mitternacht war nach Polizeiangeben ein Sattelschlepper vermutlich aus Unachtsamkeit des Fahrers in den Graben gefahren. Für die Bergung des Lkw wurde die rechte Spur gesperrt und ein Kran an der Unfallstelle aufgestellt. Gegen 3.00 Uhr durchbrach der Fahrer eines Sattelzugs aus bislang ungeklärter Ursache die Absperrung und prallte gegen drei Fahrzeuge der Autobahnmeisterei Emmelshausen. Dabei wurde einer der beiden Insassen leicht verletzt.
Anschließend streifte der Fahrer mit seinem Sattelzug einen weiteren Lkw, stieß gegen einen Wagen der Bergungsfirma und gegen eine Stütze des Krans. Der Lastwagen fuhr schließlich in die Leitplanke und kippte dann um. Dabei verteilten sich Kartons mit Lebensmitteln, die der Laster geladen hatte, über die Fahrbahn. Die A 61 war zunächst in Richtung Koblenz voll gesperrt, seit dem Vormittag ist die Autobahn wieder einspurig frei gegeben. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 250.000 Euro.
Sydney/Australien - In Australien hat ein dreijähriger Junger seiner Mutter durch einen Notruf das Leben gerettet. Wie der staatliche Rundfunk berichtete, rief Noah Opris die Rettungsleitstelle an, als seine Mutter durch einen epileptischen Anfall zu Boden fiel und blutete. Die Behörden schickten daraufhin einen Rettungswagen zu der Wohnung in einem Vorort von Melbourne. Die Rettungskräfte fanden dort die bewusstlose Frau, den kleinen Noah und seinen neuen Monate alten Bruder vor. „Kinder sollten schon in frühestem Alter lernen, was in einem Notfall zu tun ist“, sagte Wayne Debernardi von der Rettungsleitstelle. Der kleine Noah sei ein wahrer Held.
Köln/NRW - Nach dem Großfeuer im Ineos-Chemiewerk in der vergangenen Woche fehlen der Kölner Feuerwehr etwa 100 Schläuche. Die Schläuche sind nach dem Großeinsatz in Worringen zurückgelassen worden, falls die Werksfeuerwehr sie noch benötigen sollte.Die Einsatzfahrzeuge seien aus den Handlagern auf den Wachen neu bestückt worden. Um dort die Reserve-Bestände aufzufüllen, hat sich die Kölner Feuerwehr Schläuche von Wachen aus Bonn und Leverkusen geliehen. „Das ist meines Wissens in dem Maße noch nicht vorgekommen“, sagt Hauptbrandmeister Rudi Keuer aus der Gerätemeisterei.
Ob die Feuerwehr die hundert Schläuche aus Worringen weiterverwenden kann, ist unklar – die Chemikalien haben das Gewebematerial womöglich zerstört. „Ich gehe davon aus, dass wir die Schläuche gereinigt zurück bekommen“, hofft Jörg Huppatz, stellvertretender Abteilungsleiter der Technik-Abteilung. Sollten die Schläuche nicht mehr zu gebrauchen sein, entsteht der Kölner Feuerwehr ein Schaden von etwa 8000 Euro. „Das würde dann dem Verursacher des Brandes in Rechnung gestellt.“
Hattingen/NRW - Am Samstag gegen 19.oo Uhr Uhr die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr Hattingen mit einer intensivpflichtigen Patientin im Aufzug des Krankenhauses Niederwenigern stecken geblieben. Daher rückte von der Hauptwache ein Löschfahrzeug aus. Die Einsatzkräfte konnten die eingeschlossenen Personen nach kurzer Zeit befreien. Anschließend wurde der Aufzug an den Haustechniker übergeben und außer Betrieb genommen. Nach 26 Minuten konnten die sechs Einsatzkräfte wieder einrücken.
Jois/Österreich - Am vergangenen Osternmontag führte die Freiwillige Feuerwehr Jois, Bezirk Neusiedl/See, Bgld., eine Brandübung im Beisein des Bezirksfeuerwehrkommandanten durch. Übungsannahme war ein Brand in einem geschlossenen Objekt. Zu diesem Zweck wurde von zwei Feuerwehrmännern (beide 27 Jahre alt) im abbruchreifen Gebäude des ehemaligen Gemeinde-Kühlhauses eine Brandquelle mithilfe eines Brandbeschleunigers entfacht. Read the rest of this entry »
Berlin/BE - Ein stark angetrunkener 68-jähriger Mann ist am Freitag während eines Polizeitransportes in Berlin-Ruhleben gestorben. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Zeugin den Mann am Nachmittag in der Württembergallee in Charlottenburg auf einer Parkbank entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Der 68- Jährige war demnach nicht ansprechbar, atmete und schlief, neben ihm stand eine teilweise geleerte Flasche Wodka.
Rettungskräfte der Feuerwehr lehnten den Transport des Mannes allerdings ab, da anscheinend keine Gesundheitsgefahr bestanden habe, sagte ein Polizeisprecher. Daraufhin entschieden sich die Polizeibeamten, den Mann in einem Transporter zur Gefangenensammelstelle nach Ruhleben zu bringen. Am Ziel angekommen, verschlechterte sich der Zustand des Hilflosen aber derart, dass umgehend ein Notarzt und einen Rettungswagen alarmiert werden musste. Die Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen
Braunschweig/NS - Ein Schwelbrand in Hondelage kostete gestern das dritte Todesopfer innerhalb von vier Tagen in Braunschweig. Gestern Morgen starb eine 71-jährige Rentnerin in ihrem Haus am Ahornweg. Ob die Frau durch eine Rauchgasvergiftung oder möglicherweise schon vorher infolge eines Krankheitsfalles verstorben ist, ist derzeit noch nicht genau geklärt, heißt es im Polizeibericht. Read the rest of this entry »
Bayreut/BY - Heute Mittag kam es auf der Bundesautobahn 9 Richtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Trockau und Bayreuth-Süd zu einem Serienunfall mit 21 Fahrzeugen. Sieben Personen wurden verletzt. Die Autobahn war bis 16.30 Uhr total gesperrt. Zur Unfallzeit herrschte an der Unfallstelle starkes Schneetreiben. Mehrere Einzelunfälle ereigneten sich Höhe der Ortschaft Spänfleck. Bei schlechter Sicht krachten insgesamt 21 Fahrzeuge, darunter ein Sattelzug ineinander. Read the rest of this entry »
Mannheim/BW – Ein Regionalflugzeug ist auf dem Mannheimer Flughafen über die Landebahn hinausgeschossen. Die Bruchlandung der Maschine mit 24 Passagieren an Bord ist nach Angaben der Feuerwehr aber glimpflich verlaufen. Alle Insassen konnten das Flugzeug unverletzt und aus eigener Kraft verlassen. Read the rest of this entry »
München - Kein Glück scheint der Feuerwehr München beschert zu sein. Nachdem am Wochenende in der Nacht ein Logistikfahrzeug in der Halle des Löschzuges Obermenzing abgebrannt ist, stürzte heute Nachmittag ein LF 16/12 der gleichen Wache in den Straßengraben.
Ein Löschgruppenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Obermenzing, stürzte auf dem Föhringer Ring in den Straßengraben und kam auf der Seite zum Liegen. Das mit zwei Feuerwehrmännern besetzte Fahrzeug befand sich auf einer Versorgungsfahrt und war stadteinwärts unterwegs, als der Unfall in der Auffahrt von der Kreisstraße M 3 zum Föhringer Ring passierte. Fahrer und Beifahrer überstanden den Unfall unverletzt.
Für die Bergung des Fahrzeuges setzten die Kräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr einen Feuerwehrkran und einen Rüstwagen ein. Das 14 Tonnen schwere Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 16/12 wurde auf einen Tieflader gehoben und im Anschluss zur zentralen Kfz-Werkstätte der Feuerwehr auf die Wache Neuperlach gebracht.
Der Sachschaden an dem rund dreieinhalb Jahre alten Feuerwehrfahrzeug beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 70.000 Euro.
Bei einem Brand in einer Halle der Feuerwache 6 in München Obermenzing ist in der Nacht zum Freitag ein Logistik-Fahrzeug der Berufsfeuerwehr völlig zerstört worden. Bei einem Kontrollgang bemerkte ein Feuerwehrbeamter, dass aus der etwa 1.200 Quadratmeter großen Halle schwarzer Rauch drang. Sofort alarmierte er seine Kollegen und die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr über die Rauchentwicklung. Das Gebäude wird als Materiallager und Garage für Versorgung
Der Besatzung des Löschzuges der Feuerwache 6 gelang es innerhalb kürzester Zeit das Feuer zu löschen. Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes eines Batterieladegerätes fing ein Versorgungs-Lkw Feuer und brannte fast vollständig aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die gesamte Lagerhalle vom Brandrauch beschädigt. Zum Belüften des weitläufigen Gebäudes war ein Großlüfterfahrzeug im Einsatz. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.gsfahrzeuge genutzt.
Mindelheim/BY - Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung in der Region Donau-Iller tagte erstmals im Landratsamt Unterallgäu. Das Gremium stellte dabei die Weichen für die Inbetriebnahme der Rettungsleitstelle Krumbach. Seit gestern gibt es ein genaues Datum: Am 3. März 2010 soll es so weit sein. Read the rest of this entry »
Berlin - Der Rettungsdienst trifft deutlich später am Zielort ein, als nach dem neuen Einsatzkonzept der Feuerwehr vorgesehen. Die Gewerkschaft der Polizei fordert deshalb die Einrichtung von 300 neuen Stellen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält das vor vier Wochen eingeführte neue Einsatzkonzept der Berliner Feuerwehr für gescheitert. Dies hätten erste Zahlen der Feuerwehrführung ergeben, sagte ein GdP-Sprecher am Montag. Beispielsweise seien die in der Vereinbarung zwischen Senat und Feuerwehr im Rettungsdienst festgeschriebenen acht Minuten als Eintreffzeit bei Einsätzen verfehlt worden. Derzeit käme die Feuerwehr durchschnittlich erst nach 9,11 Minuten zum Brandort. Read the rest of this entry »
München/BY – Etwa 17.000 Soldaten sind im ersten Weltkrieg durch Grünkreuz ums Leben gekommen. Der chemische Gaskampfstoff Phosgen spaltet sich in der Lunge zu Kohlendioxid und Salzsäure. Diese zersetzt das Lungengewebe. Wer zu viel von dem Gas eingeatmet hat, stirbt nach zwei bis drei Stunden qualvoll bei vollem Bewußtsein. In der Technischen Universität München (TUM) wollten am Freitag Abend in der Chemiefakultät in Garching ein Wissenschaftler, eine Assistentin und ein Praktikant das Giftgas herstellen. Dabei trat der tödliche Stoff durch eine gerissene Schlauchleitung aus. Read the rest of this entry »
… Anna. In den nächsten Tagen erwartet uns nun das dritte Sturmtief innerhalb weniger Wochen. anna nähert sich momentan vom Nordatlantik und hat eine ganze Menge an feuchtem Nass im Gepäck. Schauen wir mal, was da so kommt….
Rheinland-Pfalz – Stürmischer Wind hat am Mittwochmorgen im oberen Kylltal in mehreren Orten Bäume zu Fall gebracht. Nach Angaben eines RWE-Sprechers fiel teilweise der Strom aus. Eine Leitung wurde durch umgeknickte Bäume beschädigt.
Insgesamt 39 Versorgungsstationen waren betroffen. Unter anderem in Stadkyll, Jünkerath und Esch gab es daher bis zu zwei Stunden keinen Strom. In Konz waren zeitweise rund 100 Einwohner ohne Stromversorgung. Auch in den Verbandsgemeinden Bitburg und Ruwer kam es vorübergehend zu Stromausfällen. Der Energiekonzern RWE verstärkte nach eigenen Angaben in den Netzleitstellen das Personal. Monteure sollten so im Bedarfsfall zügig eingesetzt werden können.
Auch in anderen Orten knickte der Sturm zahlreiche Bäume um. In Pronsfeld, Bleialf und Eckfeld stürzten Bäume auf die Fahrbahn. Verletzte gab es bislang nicht. Im pfälzischen Frankenthal blies der Wind eine 180 Quadratmeter große Spargelabdeckplane auf die Autobahn 6. Die Plane wickelte sich um die rechte Leitplanke und flatterte bis zur linken Spur. Glücklicherweise kam es nicht zu Unfällen; die Plane beschädigte lediglich die Windschutzscheibe eines Lkw.
Leverkusen/NRW - Giftiges Ammoniak ist auf dem Gelände des Chemieunternehmens Bayer in Wuppertal ausgetreten und hat 23 Menschen verletzt. Wie die Feuerwehr mitteilte, mussten die betroffenen Bayer-Beschäftigten und Stadtwerke-Mitarbeiter vorübergehend in ärztliche Behandlung, unter anderem mit Atemwegreizungen. Sie hätten den Giftstoff berührt oder eingeatmet, hieß es. Read the rest of this entry »
Weinähr/RLP - Kommando zurück, hieß es für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weinähr, als sie vergangenen Samstagmorgen nach dem nächtlichen Sturm “Emma” die Landesstraße im Gelbachtal freischneiden wollten. Dort waren Bäume auf die Fahrbahn gestürzt und behinderten den Verkehr. Folglich, so der Nassauer Verbandsbürgermeister Udo Rau, hatte die Polizeiinspektion Bad Ems mehrere Freiwillige Feuerwehren der Verbandsgemeinde Nassau informiert, unter ihnen auch die Weinährer Einheit, um technische Hilfe anzufordern. Read the rest of this entry »
Muderfing/Österreich - Bei einem Motorenprüfstand des KTM-Motorenwerks in Munderfing kam es heute um 8.20 Uhr während technischer Umbauarbeiten zu einem Brand. Das Feuer weitete sich auf die Abgasabsauganlage aller Prüfstände aus, konnte durch das Eingreifen der Feuerwehr Munderfing jedoch rasch unter Kontrolle gebracht werden. Durch die Brand- und Wasserschäden, sowie durch Produktionsausfälle wurde der Schaden vorläufig auf über 10.000 Euro geschätzt.
Kaum sind Emmas Schäden beseitigt und auch in Großbritannien die Flughäfen wieder geöffnet, kündigt sich das nächste Sturmtief über dem Nordatlantik an – und nimmt Kurs auf den Nordwesten Deutschlands. «Das Tief ist kleiner, aber sehr intensiv», sagte Meteorologe Ansgar Engel vom Deutschen Wetterdienst.
«Kirsten» dürfte von Mittwoch Mittag an mit Wucht über Deutschland hinwegfegen. Besonders schwer werden die Böen nach Angaben des Wetterdienstes meteomedia mit Geschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern an der See und im gesamten norddeutschen Flachland. An der Nordsee, auf den Gipfeln der Mittelgebirge sowie in der Nähe von Gewittern sind auch einzelne Orkanböen möglich. Read the rest of this entry »
Ludwigsburg/BW – Durch einen Schwelbrand in einem Kabelkanal der Stromversorgung ist am gemeinsamen Fachtrakt von Schiller- und Mörikegymnasium am Samstag nach ersten Schätzungen ein Schaden von mindestens 100 000 Euro entstanden. Mehr als hundert Helfer von Feuerwehr, DRK und THW waren im Einsatz. Read the rest of this entry »
Ein Mitschnitt der Sonntagabendlichen Sendung SpiegelTV auf RTL. Es geht hierbei um den Brand in Ludwigshafen, der weltweit Schlagzeilen machte. Der Bericht ist nun zwar schon etwas älter, aber wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte ihn sich ansehen.
Fred Nielsen von der Feuerwehr Sauensiek berichtet über den schweren Verkehrsunfall, der sich im niedersächsischen Sauensiek ereignete. Ein Auto prallte gegen einen Baum und brannte anschließend lichterloh; vier Menschen saßen eingeklemmt im Wagen. Als die Polizei und Feuerwehr eintrafen, waren alle Insassen befreit. Ersthelfer hatten mutig eingegriffen und die Personen aus dem Auto geholt – Rettung in letzter Sekunde. Read the rest of this entry »
Am Wochendene wütete Orkantief Emma über weite Teile Deutschlands und Europas. Und obwohl Emma stärker war als Orkan Kyrill, fällt die Bilanz bei weitem nicht so verheerend aus wie bei Kyrill, was vor allem an der hervoragenden Vorwarnung liegt. Doch wäre Emma unter der Woche statt am Wochenende gekommen, wäre die Bilanz sicher weitaus schlimmer gewesen.
So schrieb der „Focus“ aktuell über über die Einschätzung der Berliner Feuerwehr:
Die Berliner Feuerwehr bereitet sich nach Angaben eines Sprechers sogar auf ein „Kyrill“-ähnliches Szenario vor. Die Feuerwehr hatte wegen des Orkans am 18. Januar 2007 1001 Einsätze gezählt, Tote und Verletzte gab es jedoch nicht. Damals wurde zusätzlich die freiwillige Feuerwehr eingesetzt. Erkunder der Feuerwehr mussten eine Prioritätenliste erstellen, da nicht alle Notrufe abgearbeitet werden konnten.
Und auch „die Topnews“ wussten in ihrer Ausgabe dass mit Emma so einiges auf uns zukommen wird:
Der Deutsche Wetterdienst warnt: Orkan-Tief Emma kann so schlimm werden wie Kyrill im Januar vergangenen Jahres und die Feuerwehr fordert die Bürger auf: “Bleiben Sie zu Hause!” Für die Nordseeküste gilt eine Sturmflutwarnung. Mit Straßen- und Brückensperrungen muss gerechnet werden. Auch die Deutsche Bahn ist nach den Erfahrungen mit Sturm Kyrill in absoluter Alarmbereitschaft, ebenso vielerorts die Feuerwehren.
Die Frankfurter Ausgabe des Handelsblatt resuemierte über Kyrill’s folgen – und sprach damit eigentlich für fast alle Teile Deutschlands:
Im ganzen Land waren Polizei und Feuerwehr wegen umgeknickter Bäume, abgedeckter Häuser, umgefallener Bauzäune, Stromausfällen und Verkehrsunfällen im Einsatz. Allein in Frankfurt hatten Polizei und Feuerwehr innerhalb von zwei Stunden am frühen Morgen rund 80 Einsätze, wie ein Polizeisprecher sagte. In vielen Orten kam es zu Straßensperrungen wegen umgestürzter Bäume. Nahe des osthessischen Eichenzell lagen auf einer Strecke von knapp drei Kilometern 50 Bäume quer über der Fahrbahn. „Das wird den ganzen Tag dauern, bis die Straße wieder frei ist“, sagte ein Polizeisprecher.
Und weiter schreibt das Handelsblatt dass auch die Retter selber nicht ganz unbetroffen sind:
In Friedberg deckte „Emma“ teilweise das Dach eines Hauses ab, in dem die Rettungsleitstelle untergebracht ist.
Doch RP-Online hingegen meint:
Sturmtief „Emma“ war harmlos
Jedenfalls zitiert RP-Online so die Feuerwehr und spricht lediglich für den Bereich Wesel. So schreibt RP-Online:
Die Rettungskräfte mussten nur zu einem Einsatz ausrücken. Wie ein Sprecher der Feuerwehr Wesel am Samstagmorgen mitteilte, waren die Nacht und der Morgen ruhig, lediglich ein Baum musste beseitigt werden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 6.30 Uhr musste die Feuerwehr ausrücken. Ein etwa 12 Meter großer Baum war auf die Straße „Am Wehagen“ im Stadtteil Lackhausen gestürzt. Die Einsatzkräfte zerlegten den Baum mit einer Kettensäge und räumten ihn von der Fahrbahn.
Während des Orkans „Kyrill“ vor gut einem Jahr hatte die Feuerwehr Wesel hingegen 360-mal ausrücken müssen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnung für Nordrhein-Westfalen am Morgen aufgehoben.
Für den Bereich Lübeck hingegen galt laut Mindener Tageblatt ein höherer Stressfaktor für die Einsatzkräfte:
Neben umgeknickten und teilweise entwurzelten Bäumen, die oft quer zur Fahrbahn lagen, hatten sich zahlreiche Ampelanlagen durch orkanartige Böen gedreht und mussten wieder neu ausgerichtet werden. Baustellenabsperrungen und aufgesteltle Verkehrszeichen wehten um, Alarmanlagen an Privat- und Firmengebäuden meldeten Einbruch- und Überfallalarme aufgrund des starken Windes.
Und die Vienna weiß über die Österreicher Hauptstadt Wien zu berichten:
Die Feuerwehr habe sich auf das Unwetter gut vorbereitet und habe nach den vorangegangenen Stürmen entsprechende Erfahrung.
Die Mannschaften wurden um sechs Löschgruppen aufgestockt. Bis Samstag 13.00 Uhr liefen 35 Sturmeinsätze, 70 waren noch offen. Markl sprach von „Blockabfertigung“. Die Ausrufung der sogenannten erhöhten Einsatzbereitschaft erlaubte den Feuerwehren, nicht nur mit Blaulicht zum Ort des Geschehens auszurücken, sondern auch damit zurück in die Zentrale bzw. zum nächsten Einsatz weiterzufahren. „Damit wird die Frequenz deutlich erhöht.“
„Die Herausforderung ist nicht die Abwicklung der Einsätze, sondern die Gleichzeitigkeit der Ereignisse“, betonte Markl. Große Überraschungen gab es am Samstag keine: „Nach den vorangegangenen Stürmen ‘Paula’ und ‘Kyrill’ ist vieles, was runterfallen kann, schon unten.“
Und auch in den Bayrischen Gegenden um Günzburg und Würzburg war einiges los. Ebenso wie in Belin. Dort rückte die Berufsfeuerwehr 247 mal aus – bei Kyrill waren es genau 1001 Einsätze. Dagegen war es in Bochum mit 61 und Kassel mit 69 Einsätzen vergleichsweise ruhig. Im Rheinland – Pfälzischen Worms mussten die Feuerwehren 61 mal ausrücken. Im nördlichen Rheinland-Pfalz traf es besonders die Kreise Bad Neuenahr Ahrweiler und Mayen Koblenz besonders schwer: Ortschaften waren ohne Strom und sogar Dächer wurden abgedeckt. In einer Ortschaft wurde die gesamte Dachstuhlkonstruktion herabgeweht. In Vallendar fiel ein Person aus vier Metern Höhe vom Dach, als sie dieses von Ästen räumte. Der Schwerverletzte wurde in ein Koblenzer KH eingeliefert. Auf dem Campingplatz Goldene Meile bei Remagen wurde ein Wohnwagen mit vier schlafenden Insassen umgeweht und stürzte auf das daneben stehendes Fahrzeug. Hier wurde niemand verletzt.
Edinburgh/England - Der Fund radioaktiver Substanzen in einem Schullabor hat am Mittwochabend in Edinburgh einen Grosseinsatz von Polizei, Feuerwehr und Sanitätsdiensten ausgelöst. Den Alarm ausgelöst hatte laut einer Meldung der britischen Nachrichtenagentur PA ein Angestellter der Schule, der einen Schrank aufräumte und dabei auf Behälter mit Warnhinweisen stiess, die auf einen radioaktiven Inhalt schliessen liessen. Read the rest of this entry »
Österreich – Zu einem schweren Busunglück kam es in der Nacht auf heute, Montag, kurz vor Mitternacht. Ein Reisebus kollidierte auf der Ostautobahn beim Knoten Schwechat mit einem LKW. Sechzehn Bus-Insassen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Das Rote Kreuz Niederösterreich die Wiener Rettung standen im Großeinsatz. Read the rest of this entry »
Warum waren nur zwei von sonst üblichen vier Notärzten im Dienst, als Dirk Clausnitzer (40) innerlich verblutete? Der Rettungsdienst gibt Krankenkassen und Hausbesuchsdienst die Schuld. Read the rest of this entry »
Weiden/By – (mte) Alarm bei der Rettungsleitstelle des Roten Kreuzes: Bombendrohung in Weiden. Die BRK-Rettung handelt, koordiniert, leitet den folgenden Großeinsatz, evakuiert dabei Wohnhäuser und ein Betriebsgelände in der Moosbürgerstraße. Bis zu 40 Kräfte sind vor Ort. Oder besser waren. Der Alarm ging nämlich bereits am 12. Juni 2007 ein. Er haftet den 17 Mitarbeitern der Leitstelle aber unter den insgesamt knapp 40 000 bearbeiteten Einsätzen 2007 besonders im Gedächtnis. Read the rest of this entry »
Würzburg/By - Auf dem Dach der Neurochirurgie der Würzburger Universitätsklinik ist Am Freitag ein Feuer ausgebrochen. Der vierte, fünfte und sechste Stock wurden zum Teil evakuiert. Krankenhausmitarbeiter und Feuerwehrleute trugen Patienten über Außentreppen aus dem Gefahrenbereich. Nach rund 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Ausgelöst wurde er durch Schweißarbeiten auf dem Dach. Read the rest of this entry »
Spanien – Wegen dichten Nebels sind am Dienstag auf einer Autobahn in Zentralspanien fast hundert Autos ineinander gefahren. Bei insgesamt drei Massenkarambolagen wurden 68 Personen verletzt, neun davon schwer. Wie die Polizei mitteilte, ereigneten sich die Unfälle bei Toledo auf einem Autobahnabschnitt von zehn Kilometern. Ein Bus, mehrere Lastwagen und fast 100 Personenautos rasten ineinander. Auch ein Transporter mit gefährlichen Chemikalien und ein Einsatzwagen der Feuerwehr waren in die Unfälle verwickelt. Die Autobahn Madrid-Toledo war stundenlang gesperrt.
Würzburg/BY – Glück im Unglück, hatten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses, das in der Nacht zum Freitag in Brand geriet. Nur das schnelle Eingreifen der Würzburger Feuerwehr verhinderte eine Katastrophe. Das Feuer hatte sich gegen 02.30 Uhr in einem Abstellraum für Müllbehälter in der Einfahrt des Gebäudes entfacht und von dort rasend schnell auf die Fassade des Gebäudes ausgebreitet. Read the rest of this entry »
St. Gallen/ Schweiz – Ein Grossbrand in der Kirche St. Leonhard zu St. Gallen hat gestern Abend einen Schaden von mehreren Millionen schweizer Franken angerichtet. Personenschaden ist Gott sei Dank nicht zu beklagen.
Bei mehreren Explosionen und Bränden in einem Chemiewerk in Jacksonville im US-Staat Florida sind am Mittwoch mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 14 weitere wurden nach Angaben der Feuerwehr verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Eine Person schwebte in Lebensgefahr. Nach den Explosionen brachen in dem Chemiewerk Feuer aus. Trümmerteile flogen nach Berichten von Augenzeugen meterhoch durch die Luft. Die Unglücksursache in dem Werk des Unternehmens T2 Laboratories war vorerst nicht bekannt. Das Unternehmen stellt Lösungsmittel und Treibstoffzusätze her. Ein Feuerwehrsprecher sagte, die Arbeit für die ersten Einsatzkräfte sei wegen der Chemikalien in dem Werk äußerst gefährlich gewesen. Eine vorübergehend angeordnete Evakuierung der näheren Umgebung der Fabrik wurde später wieder aufgehoben.
Bad Hersfeld/HE – Umsichtiges Personal des Hersfelder Krankenhauses hätte im Fall des Falles wohl eine Katastrophe verhindert. Gestern Abend gegen 22.oo Uhr bemerkten Mitarbeiter eine Stichflamme und schwarzen Rauch aus einer Beleuchtungseinrichtung. Sofort reagierte das Personal und gab Alarm. Mittels den vorhanden Brandschutztüren wurde die station abgeriegelt. Das Personal begann umgehend mit der Evakuierung der 40 Patienten der Station von denen knapp die Hälfte bettlägrig war. Read the rest of this entry »
Cham/Schweiz – Am Mittwochabend ist in einem Wohnstudiol in Cham im Kanton Zug ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten zahlreiche Bewohner aus den angrenzenden Wohnungen evakuiert werden. Die Brandmeldung ging kurz vor 21:30 Uhr bei der Zuger Polizei ein. Die Feuerwehr Cham konnte den Brand innerhalb kurzer Zeit unter Kontrolle bringen und so die Ausbreitung des Feuers auf weitere Räumlichkeiten vermeiden.
Am Freitag, 25.05.2007, gegen 18:00 Uhr, verloren aus bislang unbekannten Gründen zwei Mitarbeiter einer Malerfirma auf der BAB 9 zwischen Allershausen und Pfaffenhofen, Farben und Lacke aus einem Anhänger. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen trockneten die wasserverdünnbaren Innen- und Außenfarben auf einer Länge von ca. 120 m über 3 Fahrspuren verteilt, sofort an.
… findet sich auf der Homepage des THW Freising. Ich bin sicher dieser Einsatz wird den Jungs noch länger im Gedächtnis bleiben. :o)