Bad Wörishofen/BY - „Mit jeder Minute, in der nichts getan wird, sinken die Überlebenschancen um zehn Prozent.“ Dieser Satz stammt von Wilhelm Lehner, dem Kreisgeschäftsführer des Bayerischen Roten Kreuzes im Kreisverband Unterallgäu.
Er kann nun Zahlen vorlegen, die verdeutlichen, dass es auch nachts nicht ohne Rettungswagen vor Ort geht. Nur dank des ehrenamtlichen Einsatzes des BRK ist bekanntlich weiterhin ein nächtlicher Rettungsdienst mit einem Einsatzwagen in der Kaufbeurer Straße stationiert. Finanziert wird dieser von zahlenden Fördermitgliedern und Spendern des BRK Unterallgäu, nachdem der reguläre Rettungsdienst in der Nacht durch ein Gutachten des Innenministeriums und der Krankenkassen gekippt worden war. Stattdessen sollte der Mindelheimer Einsatzwagen die Notfälle in der Kneippstadt übernehmen.
Für Lehner ein Ding der Unmöglichkeit. „Wir haben rund 400 Einsätze pro Jahr in der Zeit zwischen 22 und 6 Uhr in Bad Wörishofen“, unterstreicht er die Notwendigkeit eines nächtlichen Einsatzwagens. „In einem Viertel der Fälle war das Mindelheimer Fahrzeug zur gleichen Zeit im Einsatz, so dass der Rettungsdienst aus Kaufbeuren oder Buchloe hätte angefordert werden müssen.“ Wertvolle Minuten, die Leben kosten können. Lehner erinnert sich an einen Fall im vergangenen Jahr: „Wir mussten in einem Lokal in Bad Wörishofen einen Patienten wiederbeleben. Das konnten wir drei Minuten nach dem Notruf erfolgreich leisten.“ Der Mindelheimer Einsatzwagen hätte zehn Minuten länger gebraucht.
Da nicht nur der nächtliche Rettungsdienst in Bad Wörishofen, sondern auch viele weitere BRK-Dienste ausschließlich durch Spenden und Gelder zahlender Fördermitglieder finanziert werden, ist das Rote Kreuz derzeit im Gebiet Bad Wörishofen in Sachen Mitgliedergewinnung unterwegs. „Im Schnitt machen wir das alle drei Jahre“, erklärt Lehner. Denn: „Neue Mitglieder sind unsere Existenzgrundlage.“ Seit Ostern gehen so die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Haustür zu Haustür. Die bisherige Resonanz: „Das BRK ist in der Bevölkerung gut akzeptiert. Der Mehrwert vor Ort wird erkannt, viele sind bereit, förderndes Mitglied zu werden“, erklärt Lehner. Derzeit zählt der Kreisverband Unterallgäu, zu dem der Landreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen gehören, 17 000 Mitglieder, davon kommen 2500 Mitglieder aus der Stadt Bad Wörishofen.
Was wird mit den Spendengeldern außerdem finanziert? Zum einen eben die so genannten Hintergrunddienste, zu denen der nächtliche Einsatzwagen in Bad Wörishofen zählt, der nicht wie der reguläre Rettungsdienst durch die Krankenkassen refinanziert wird. „Außerdem halten wir Schnelleinsatzgruppen in den größeren Orten des Landkreises vor, die bei größeren Schadenslagen, wie beispielsweise einem Schneechaos auf der Autobahn, die Leute mit Decken und heißem Tee versorgen“, erklärt Lehner.
Bottrop/NRW - Heute meldete sich ein Zeuge und gab Hinweise auf ein THW-Fahrzeug, das in einem kleinen Waldstück Am Vöingholz steht. Am Fundort stellten die Beamten fest, dass sich der Fahrer offensichtlich mit dem Fahrzeug festgefahren hatte. Bei einer weiteren Überprüfung am THW-Standort Stenkhoffstraße konnten Aufbruchspuren am Gebäude festgestellt werden. Bisher unbekannte Täter waren durch Einschlagen einer Scheibe in der Zeit von Samstagabend bis zum heutigen Tag in die Räume gelangt und hatten Bargeld entwendet.
Aus mehreren THW-Fahrzeugen stahlen sie zudem einen Stromerzeuger, eine Kettensäge und ein Atemschutzgerät. Insbesondere gibt es Feststellungen im Zusammenhang mit Fahrten mit THW-Fahrzeugen, da mit den in den Räumen aufgefundenen Schlüsseln mehrere Fahrzeuge unberechtigt genutzt wurden. Anschließend stellten der oder die Täter die Fahrzeuge wieder auf dem Gelände ab. An zwei Fahrzeugen stellten die Ermittler Sachschäden fest. Die genaue Höhe ist noch unbekannt.
Ein Toter, ein Schwerverletzter – die Mutprobe hat einen schrecklichen Ausgang genommen. Beim „Surfen“ auf einem Eisenbahnwaggon in Fulda kamen in der Nacht zwei junge Männer mit einer Starkstromleitung in Berührung. Mit schwersten Verbrennungen liegt der Überlebende, ein Zwanzigjähriger, im Klinikum Fulda und soll jetzt so schnell wie möglich in die Verbrennungsstation am Städtischen Krankenhaus in Offenbach gebracht werden. Erster Einsatz für „Christoph 28“ an diesem trüben Tag.Der gelbe Rettungshubschrauber ist in diesem Fall das beste Transportmittel, besser als ein Krankenwagen, der mindestens eineinhalb Stunden bis Offenbach brauchte – ganz abgesehen von der schmerzhaften Schaukelei, die bei einem Transport auf der Straße nicht zu vermeiden ist. Allerdings darf „Christoph 28“ erst abheben, wenn es draußen hell geworden ist. Dank eines GPS-Navigationssystems können sich die Piloten zwar auch nachts orientieren. Doch zu Rettungsflügen dürfen die Helikopter nur aufbrechen, wenn die Piloten Einsatzorte und Landeplätze mit bloßen Augen erkennen können. Read the rest of this entry »
Hamburg - Der Notruf 112 wird revolutioniert. Mit einem neuen Abfrage-System will die Feuerwehr künftig die Anrufe der Bürger noch professioneller auswerten. Rettung und Hilfe soll punktgenauer eintreffen. Das ist die gute Nachricht. Doch es gibt auch eine schlechte. Künftig soll auch handfest gespart werden, denn die Krankenkassen, die bis zu 600 Euro pro Einsatz zahlen, machen massiv Druck. Und die Kassen fordern von der Feuerwehr knallhart, weniger Einsätze zu fahren. Read the rest of this entry »
Kassel/HE - Bruttolöhne von unter 1.000 Euro, so genannter freiwilliger Gehaltsverzicht, der mit der Drohung des Arbeitplatzabbaus erzwungen wird, und willkürlich verlängerte Arbeitszeiten – so sieht für viele Mitarbeiter im deutschen Rettungsdienst mittlerweile leider der Alltag aus. Obwohl von Einsatz, Motivation und Qualifikation der Rettungsassistenten tagtäglich das Leben zahlreicher Notfallpatienten abhängt, sind sie häufig die unmittelbaren Opfer angeblich nötiger Einsparungen auf diesem Gebiet, zu denen ihre Arbeitgeber mit dem Argument des permanenten Kostendrucks im Gesundheitswesen genötigt werden. Read the rest of this entry »
Berlin - Der Rettungsdienst trifft deutlich später am Zielort ein, als nach dem neuen Einsatzkonzept der Feuerwehr vorgesehen. Die Gewerkschaft der Polizei fordert deshalb die Einrichtung von 300 neuen Stellen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält das vor vier Wochen eingeführte neue Einsatzkonzept der Berliner Feuerwehr für gescheitert. Dies hätten erste Zahlen der Feuerwehrführung ergeben, sagte ein GdP-Sprecher am Montag. Beispielsweise seien die in der Vereinbarung zwischen Senat und Feuerwehr im Rettungsdienst festgeschriebenen acht Minuten als Eintreffzeit bei Einsätzen verfehlt worden. Derzeit käme die Feuerwehr durchschnittlich erst nach 9,11 Minuten zum Brandort. Read the rest of this entry »
Kreis Trier-Saarburg/RLP - Für Empörung sorgte im Juni 2006 die Nachricht, dass von der DRK-Rettungswache Saarburg aus der Rettungsfunkverkehr rund 30-mal massiv gestört worden sei, um die Rettungsaktionen des luxemburgischen Hubschraubers LAR zu behindern. Die Anklage der Staatsanwaltschaft lautet auf fünf Fälle versuchter bzw. vollendeter Körperverletzung und richtet sich gegen den damaligen Leiter der DRK-Rettungswache Saarburg. Read the rest of this entry »
Wer kennt sie nicht, die berühmte Funkübung von 4 Meter.de. Doch was ich jetzt entdeckt habe, ist auch nicht von schlechten Eltern. Im Gegenteil! Vor allem scheint dort ordentlich was los zu sein: Weit über 3000 (virtuelle) Einsätze im Jahr 2007 und schon über 1400 in den Monaten Januar und Februardiesen Jahres! Ich denke, die Zahlen sprechen für sich. Und noch eine Zahl: Die betreffende Seite besteht gerade mal etwas über ein Jahr. Respekt!
Rettungswache Andernach bei Koblenz. Ein Kamerateam des WDR macht sich bereit un beginnt mit dem ehrenamtlichen Rettungsassistenten Alexander Baulig eine 24h Schicht auf dem RTW 8/83/. Es geht darum, dass die Notfallrettung ohne ehrenamtliche nicht zu finanzieren ist. Das Ergebnis: Hier entlang bitte.
Wieder einmal war ein Kamerateam des ZDF mit einem DRF RTH unterwegs – Diesmal mit Christoph Regensburg. Das Ergebnis und was das Kamerateam erlebte, kann man hier sehen.
Die ZDF Sendung Drehscheibe Deutschland schickte ein Kamerateam zum Schleswig Holsteinischen DRF Rettungshubschrauber Christoph 42 mit Standort am Luftrettungszentrum in Rendsburg. Das Video gibt es hier zu sehen.
Ein Mitschnitt der Sonntagabendlichen Sendung SpiegelTV auf RTL. Es geht hierbei um den Brand in Ludwigshafen, der weltweit Schlagzeilen machte. Der Bericht ist nun zwar schon etwas älter, aber wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte ihn sich ansehen.
Die Feuerwehrmänner der Feuerwache Nord des Münchener Flughafens rücken zu einem Einsatz aus. Vergeblich wie sich herausstellt. Ein Mitschnitt der Sendung SpiegelTV Extra – Die mobile Nation.
Am Wochendene wütete Orkantief Emma über weite Teile Deutschlands und Europas. Und obwohl Emma stärker war als Orkan Kyrill, fällt die Bilanz bei weitem nicht so verheerend aus wie bei Kyrill, was vor allem an der hervoragenden Vorwarnung liegt. Doch wäre Emma unter der Woche statt am Wochenende gekommen, wäre die Bilanz sicher weitaus schlimmer gewesen.
So schrieb der „Focus“ aktuell über über die Einschätzung der Berliner Feuerwehr:
Die Berliner Feuerwehr bereitet sich nach Angaben eines Sprechers sogar auf ein „Kyrill“-ähnliches Szenario vor. Die Feuerwehr hatte wegen des Orkans am 18. Januar 2007 1001 Einsätze gezählt, Tote und Verletzte gab es jedoch nicht. Damals wurde zusätzlich die freiwillige Feuerwehr eingesetzt. Erkunder der Feuerwehr mussten eine Prioritätenliste erstellen, da nicht alle Notrufe abgearbeitet werden konnten.
Und auch „die Topnews“ wussten in ihrer Ausgabe dass mit Emma so einiges auf uns zukommen wird:
Der Deutsche Wetterdienst warnt: Orkan-Tief Emma kann so schlimm werden wie Kyrill im Januar vergangenen Jahres und die Feuerwehr fordert die Bürger auf: “Bleiben Sie zu Hause!” Für die Nordseeküste gilt eine Sturmflutwarnung. Mit Straßen- und Brückensperrungen muss gerechnet werden. Auch die Deutsche Bahn ist nach den Erfahrungen mit Sturm Kyrill in absoluter Alarmbereitschaft, ebenso vielerorts die Feuerwehren.
Die Frankfurter Ausgabe des Handelsblatt resuemierte über Kyrill’s folgen – und sprach damit eigentlich für fast alle Teile Deutschlands:
Im ganzen Land waren Polizei und Feuerwehr wegen umgeknickter Bäume, abgedeckter Häuser, umgefallener Bauzäune, Stromausfällen und Verkehrsunfällen im Einsatz. Allein in Frankfurt hatten Polizei und Feuerwehr innerhalb von zwei Stunden am frühen Morgen rund 80 Einsätze, wie ein Polizeisprecher sagte. In vielen Orten kam es zu Straßensperrungen wegen umgestürzter Bäume. Nahe des osthessischen Eichenzell lagen auf einer Strecke von knapp drei Kilometern 50 Bäume quer über der Fahrbahn. „Das wird den ganzen Tag dauern, bis die Straße wieder frei ist“, sagte ein Polizeisprecher.
Und weiter schreibt das Handelsblatt dass auch die Retter selber nicht ganz unbetroffen sind:
In Friedberg deckte „Emma“ teilweise das Dach eines Hauses ab, in dem die Rettungsleitstelle untergebracht ist.
Doch RP-Online hingegen meint:
Sturmtief „Emma“ war harmlos
Jedenfalls zitiert RP-Online so die Feuerwehr und spricht lediglich für den Bereich Wesel. So schreibt RP-Online:
Die Rettungskräfte mussten nur zu einem Einsatz ausrücken. Wie ein Sprecher der Feuerwehr Wesel am Samstagmorgen mitteilte, waren die Nacht und der Morgen ruhig, lediglich ein Baum musste beseitigt werden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 6.30 Uhr musste die Feuerwehr ausrücken. Ein etwa 12 Meter großer Baum war auf die Straße „Am Wehagen“ im Stadtteil Lackhausen gestürzt. Die Einsatzkräfte zerlegten den Baum mit einer Kettensäge und räumten ihn von der Fahrbahn.
Während des Orkans „Kyrill“ vor gut einem Jahr hatte die Feuerwehr Wesel hingegen 360-mal ausrücken müssen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Unwetterwarnung für Nordrhein-Westfalen am Morgen aufgehoben.
Für den Bereich Lübeck hingegen galt laut Mindener Tageblatt ein höherer Stressfaktor für die Einsatzkräfte:
Neben umgeknickten und teilweise entwurzelten Bäumen, die oft quer zur Fahrbahn lagen, hatten sich zahlreiche Ampelanlagen durch orkanartige Böen gedreht und mussten wieder neu ausgerichtet werden. Baustellenabsperrungen und aufgesteltle Verkehrszeichen wehten um, Alarmanlagen an Privat- und Firmengebäuden meldeten Einbruch- und Überfallalarme aufgrund des starken Windes.
Und die Vienna weiß über die Österreicher Hauptstadt Wien zu berichten:
Die Feuerwehr habe sich auf das Unwetter gut vorbereitet und habe nach den vorangegangenen Stürmen entsprechende Erfahrung.
Die Mannschaften wurden um sechs Löschgruppen aufgestockt. Bis Samstag 13.00 Uhr liefen 35 Sturmeinsätze, 70 waren noch offen. Markl sprach von „Blockabfertigung“. Die Ausrufung der sogenannten erhöhten Einsatzbereitschaft erlaubte den Feuerwehren, nicht nur mit Blaulicht zum Ort des Geschehens auszurücken, sondern auch damit zurück in die Zentrale bzw. zum nächsten Einsatz weiterzufahren. „Damit wird die Frequenz deutlich erhöht.“
„Die Herausforderung ist nicht die Abwicklung der Einsätze, sondern die Gleichzeitigkeit der Ereignisse“, betonte Markl. Große Überraschungen gab es am Samstag keine: „Nach den vorangegangenen Stürmen ‘Paula’ und ‘Kyrill’ ist vieles, was runterfallen kann, schon unten.“
Und auch in den Bayrischen Gegenden um Günzburg und Würzburg war einiges los. Ebenso wie in Belin. Dort rückte die Berufsfeuerwehr 247 mal aus – bei Kyrill waren es genau 1001 Einsätze. Dagegen war es in Bochum mit 61 und Kassel mit 69 Einsätzen vergleichsweise ruhig. Im Rheinland – Pfälzischen Worms mussten die Feuerwehren 61 mal ausrücken. Im nördlichen Rheinland-Pfalz traf es besonders die Kreise Bad Neuenahr Ahrweiler und Mayen Koblenz besonders schwer: Ortschaften waren ohne Strom und sogar Dächer wurden abgedeckt. In einer Ortschaft wurde die gesamte Dachstuhlkonstruktion herabgeweht. In Vallendar fiel ein Person aus vier Metern Höhe vom Dach, als sie dieses von Ästen räumte. Der Schwerverletzte wurde in ein Koblenzer KH eingeliefert. Auf dem Campingplatz Goldene Meile bei Remagen wurde ein Wohnwagen mit vier schlafenden Insassen umgeweht und stürzte auf das daneben stehendes Fahrzeug. Hier wurde niemand verletzt.
TESCHOW/MV – Nun ist das Tischtuch zwischen den Feuerwehrleuten aus Teschow und Selmsdorfs Bürgermeister Detlef Hitzigrat (Bürgergemeinschaft für Selmsdorf) wohl endgültig zerschnitten. Denn in einer beispiellosen Aktion entführte das Gemeindeoberhaupt das Feuerwehrauto der Teschower und zerstörte damit auch die letzten Hoffnungen auf einen Erhalt ihrer Feuerwehr. Read the rest of this entry »
Selmsdorf/MV – Bürgermeister Detlef Hitzigrat brach am Mittwoch in das Gerätehaus der Wehr im Ortsteil Teschow ein und fuhr das fast neue Löschfahrzeug zur Feuerwehr nach Selmsdorf, wie Petra Knoop von der Teschower Feuerwehr heute (Donnerstag) einen Bericht der „Ostsee-Zeitung“ bestätigte. Hintergrund ist ein Beschluss der Gemeindevertretung zur Auflösung der Wehr in Teschow von Anfang Februar.
Als „Provinzposse“ bezeichnete der Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes, Andreas Dubbe, den Streit. „Eigentlich brauchen die Kommunen doch jeden einzelnen Feuerwehrmann“, sagte Kreisbrandmeister Torsten Gromm. Die Schließung sei unsinnig, denn die Teschower Wehr habe immer gut funktioniert, das Gerätehaus sei erst 2007 fertig geworden und das Fahrzeug quasi neu. „Selmsdorf hat bestimmt keine Finanznöte“, meinte Gromm. Grund für den Gemeindebeschluss seien wohl eher Querelen zwischen den beiden Wehren, vermutete er.
Freyung/BY - Die Staatsanwaltschaft Passau hat am Donnerstag die vier Niederlassungen des Rettungsdienstes Stadler sowie die Privatwohnung von Firmeninhaber Winfried Stadler durchsuchen lassen. Grund für die Maßnahme: Angeblich wurden Krankentransporte bei den Kassen fehlerhaft abgerechnet und einigen Mitarbeitern Löhne vorenthalten.
„Wir haben am Donnerstagmorgen einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichtes Passau vollzogen und die Rettungswachen in Freyung, Schönberg, Hutthurm und Passau sowie eine Privatwohnung in Freyung durchsucht“, bestätigte gestern Oberstaatsanwalt Joachim Peuker. Es bestehe der Verdacht des Veruntreuens von Arbeitsentgelten gemäß § 266 a Strafgesetzbuch und des Betruges gemäß § 263 StGB. Read the rest of this entry »
Thüringen – Der Gesetzgeber Landtag will das Thüringer Rettungswesen reformieren. Besser gesagt: er muss. Bevölkerungsrückgang und der zunehmende Mangel an Ärzten im Land zwingen zur Neuorganisation der Rettungsdienste. Ein entsprechender Gesetzentwurf der Regierung wurde gestern vom Parlament in erster Lesung beraten. Read the rest of this entry »
So titelte auch das Solinger Tageblatt bei seinem ersten Bericht. Hier die Chronik eines Falles, der ordentlich Wellen bei Politik, Presse, Bevölkerung, Feuerwehr und Rettungsdienst schlägt und die Gesundheit der Leistellenmitarbeiter auf’s Spiel setzt.
Begonnen hatte alles damit, dass ein Angehöriger sich an die Presse wandte. Sein Vater habe am 7 Oktober diesen Jahres an Atemnot gelitten, nach einem Notruf habe es aber 40 (!) Minuten gedauert bis der Rettungswagen vor Ort gewesen sei. Sein Vater, der an Leukämie litt, sei zwischenzeitig komatös geworden und Montags darauf verstorben. Read the rest of this entry »
Günzburg/BY – Wie hier im Blog schon an dieser Stelle berichtet wurde, kam es kürzlich zum Unfall eines KTW, bei dem der Fahrer und die Patientin schwer Verletzt wurden. Wie nun herauskam, wurde der Zivildienstleitende, ohne es selbst zu wissen, im gewerblichen Krankentransport eingesetzt. Die Sachlage zeichnet sich so ab, dass der Zivi zwar im Auftrag des BRK unterwegs war, allerdings rechtlich ist diese Fahrt wohl als Gewerblich einzustufen. Damit ergibt sich für den Zivildienstleistenden die Zwickmühle, dass er einen Personenbeförderungsschein bnötigt hätte – den er aber erst mit 21 bekommt. Read the rest of this entry »
Günzburg/BY – Dass der Fahrer eines KTW einen Personenbeförderungsschein benötigt war mir neu, der Staatsanwaltschaft und der Polizei dillingen scheinbar nicht, denn diese haben nach einem Frontalzusammenstoß eines KTW des BRK Ermittlungen gegen einen 20 jährigen Zivildienstleistenden eingeleitet, wie das Günzburger Tageblatt berichtet. Read the rest of this entry »